Kritik der MovieGuardians

DEADPOOL


Handlung

Plakat Deadpool
Copyright: Marvel Studios

Wade Wilson (Ryan Reynolds) ist ein Sprüche klopfender Ex-Special-Force, der seinen Lebensunterhalt mit Söldnerjobs verdient. Eines Tages lernt er die Prosituierte Vanessa (Morena Baccarin) kennen und die beiden verlieben sich. Als Wade die Nachricht erhält, das er unheilbar an Krebs erkrankt ist, wird ihm eine Therapie angeboten, die seinen Krebs heilen und ihm übermenschliche Kräfte verleihen soll. Die Therapie wird von dem sadistischen Francis Freeman (Ed Skrein) durchgeführt, der die Behandlung auf die Spitze treibt und Wade dadurch vollkommen entstellt. Wade kann dem Labor entkommen, zieht sich von Vanessa zurück und möchte Rache an Francis nehmen...

Bewertung MovieShield

Bewertung: 8/10 Punkte

10 Meisterwerk | 9 überragend | 8 sehr gut | 7 gut | 6 hat was | 5 Durchschnitt | 4 für Fans | 3 schwach | 2 schlecht | 1 sehr schlecht

Fazit

Deadpool ist ein überaus selbstironischer Film, der sich und das ganze Comic Genre nicht wirklich ernst nimmt und dabei seine sehr dünne Story durch tolle Dialoge und sehr gut gemachte Action wett macht. Sicher nicht jedermanns Geschmack, aber wer den Stil mag, wird Deadpool lieben.


Kritik im Detail

Stärken

Positive Aspekte

  • Der Film hebt sich durch seine Art sehr vom Comic-Mainstream ab. So ist er überaus ironisch, durchbricht oft die vierte Wand und ist ziemlich brutal umgesetzt. Dabei hält der Film den Stil von Anfang bis Ende durch und macht dadurch viel Spaß
  • Toll geschriebene Dialoge mit überaus trockenem Humor
  • Die Liebesgeschichte zwischen Wade und Vanessa ist sehr originell und schafft es, in wenigen Minuten eine glaubhafte Bindung zwischen den beiden zu erzeugen
  • Die Action-Szenen sind toll gemacht, wobei man besonders am Ende den CGI-Einsatz doch deutlich erkennt

Schwächen

Negative Aspekte

  • Die Story ist sehr dünn und simpel gestrickt, bietet keine Wendungen und erzeugt nicht allzu viel Spannung
  • Francis ist als Bösewicht eher Blass und hat so gut wie keinen Hintergrund
  • Die Integration der beiden X-Men wirkt eher gezwungen und lieblos. Man merkt den Versuch, eine Verbindung zwischen den beiden Welten herzustellen sehr deutlich

Infos

OT Deadpool

Genre USA

Regie Tim Miller

Land USA

Jahr 2016

Länge 109 Min.

FSK ab 16

Darsteller

Ryan Reynolds, Morena Baccarin, Ed Skrein, T.J. Miller, Gina Carano, Brianna Hildebrand, u.a.


Kommentare

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Kommentare: 1
  • #1

    franziska-t (Donnerstag, 10 August 2017 09:00)

    Ja, die X-Men sind lieblos eingebunden, aber ich denke, das liegt auch daran, dass sie keinen anderen Schauspieler für den Film begeistern bzw. bezahlen konnten. Deadpool thematisiert das ja auch selbst: "Yeah, it's me, Deadpool, and I got an offer that you can't refuse. I'm gonna wait out here, okay? It's a big house. It's funny that I only ever see two of you. It's almost like the studio couldn't afford another X-Man." :D