Kritik der MovieGuardians

Fluch der Karibik: Salazars Rache


Handlung

Der junge Henry Turner kennt sich bestens mit den Mythen und Legenden der See aus. Er möchte seinen Vater Will, der durch einen Fluch an das Geisterschiff Flying Dutchman gebunden ist, befreien. Dafür benötigt er den Dreizack des Poseidon und stößt bei der Suche danach auf Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) und die Astronomin Carina Smyth (Kaya Scodelario). Ohne Jacks speziellen Kompass und Carinas Fähigkeiten im Kartenlesen hat Henry keine Chance, das Artefakt zu finden. Doch während Henry Turner damit seinen Vater befreien will, und auch Carina schon ihr leben lang danach sucht, benötigt Jack den Dreizack, um Kapitän Armando Salazar (Javier Bardem)  und seine Crew von Untoten zu stoppen, die sich auf einem Rachefeldzug gegen ihn befinden...


Bewertung MovieShield

Bewertung: 7/10 Punkte

10 Meisterwerk | 9 überragend | 8 sehr gut | 7 gut | 6 hat was | 5 Durchschnitt | 4 für Fans | 3 schwach | 2 schlecht | 1 sehr schlecht

Fazit

Ein durchaus unterhaltsamer Nachfolger der „Fluch der Karibik“ – Reihe, der zur Freude der Fans um einiges besser umgesetzt wurde als noch Teil 4 (Fremde Gezeiten).


Kritik im Detail

Stärken

  • Die Einführung von Jack Sparrow ist toll gefilmt und sehr lustig, der Film beginnt an der Stelle mit einem echten Knall
  • Der Film sorgt optisch für eine schöne Stimmung und sieht fantastisch aus
  • Die Gags erinnern teilweise an die ersten Filme der Reihe. Gewohnt oberflächlich, aber passend zum Film
  • Der Zuschauer erfährt neue spannende Details aus Jack´s Vergangenheit
  • Die CGI ist spürbar aufwendig und schön umgesetzt, Salazar und seine Crew sind hervorragend animiert
  • Immer wiederkehrende kurze und gut umgesetzte Actionszenen, die den Film nicht überladen und ein paar neue Ideen bieten
  • Wie immer in der Reihe sehr atmosphärische Musik von Hans Zimmer, die aber wenige neues zu bieten hat

Schwächen

  • Der Beginn des Films erinnert leider sehr an eine Seifenoper
  • Das Drehbuch ist gerade zu Beginn arg konstruiert und macht es sich sehr einfach. Die Hauptcharaktere treffen „überraschend“ schnell aufeinander und verfolgen „zufällig“ das selbe Ziel
  • Die Geschichte des Waisenkindes mit anschließendem Treffen auf den Vater ist überflüssig und zuvor schon in unzähligen Filmen genutzt worden. Auch wird das Thema, obwohl es ja ein großes Thema ist, sehr aufgesetzt ganz schnell und eher am Rande abgearbeitet und wirkt sehr künstlich in den Film geschustert

Infos

OT Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales

Genre Action, Abenteuer, Fantasy

Regie Joachim Rønning, Espen Sandberg

Land USA

Jahr 2017

Länge 129 Min.

FSK ab 12

Darsteller

Johnny Depp, Geoffrey Rush, Javier Bardem, Brenton Thwaites, Kaya Scodelario


Kommentare

Kommentar schreiben

Kommentare: 0