Kritik der MovieGuardians

Planet der Affen: Revolution


Handlung

Plakat Planet der Affen Prevolution
Copyright: 20th Century Fox

Planet der Affen: Revolution  setzt 10 Jahre nach den Ereignissen in San Francisco an. Ein Großteil der Menschheit ist an den Folgen des ALZ-113 Virus gestorben, die übrigen Menschen leben in kleinen Kolonien und versuchen zu überleben. Als der Kolonie in San Francisco der Treibstoff für die Dieselgeneratoren ausgeht, sendet sie ein kleines Team aus, um einen nahe gelegenen Staudamm zu reparieren. Dabei treffen Sie auf Caesar und seine Gruppe von mehreren hundert Affen, die sich im Wald ein neues zu Hause aufgebaut haben. Während Caesar den Menschen traut und hilft, schmiedet sein Freund Koba einen Plan, der Menschen und Affen in den Krieg führen soll...


Bewertung MovieShield

Bewertung: 9/10 Punkte

10 Meisterwerk | 9 überragend | 8 sehr gut | 7 gut | 6 hat was | 5 Durchschnitt | 4 für Fans | 3 schwach | 2 schlecht | 1 sehr schlecht

Fazit

Planet der Affen: Revolution erzählt die Geschichte um Caesar und den Konflikt mit den Menschen hervorragend weiter und dreht die Eskalationsschraube dabei sehr geschickt fester. Optisch kann der Film den ersten Teil übertreffen, ist ein Fest für Augen und Ohren und verdammt nah dran am Meisterwerk. 

 

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Kritik im Detail

Stärken

  • Das Drehbuch ist wie schon im Vorgänger sehr gut geschrieben. Es gibt mehrere starke Konflikte, die die Geschichte logisch vorantreiben und in keiner Weise künstlich oder zufällig wirken. Die Wendungen im Film werden gut eingeleitet und sind glaubhaft, zum Teil sehr dramatisch. 
  • Dabei wurde ein sehr gutes Erzähltempo gewählt. Alles wird ruhig und ausführlich eingeführt und beschrieben, es herrscht überhaupt keine Hektik, bis der Konflikt zwischen Menschen und Affen beginnt. Die Tempowechsel sind gelungen und erlauben es dem Zuschauer, voll in die Geschichte und die Welt einzutauchen.
  • Caesar wird als Charakter deutlich weiterentwickelt. Er ist auf der einen Seite der weise Anführer und Familienvater dem die Gruppe vertraut, kann wenn es darauf ankommt aber auch deutlich Stärke zeigen und so seinen Machtanspruch untermauern. 
  • Die Qualität der Animation hat nochmal zugelegt. Die Ausdrucksstärke der Affen ,insbesondere von Caesar und Kobar, ist wirklich bemerkenswert. Dadurch wirken sie überaus realistisch und machen die Illusion für den Zuschauer perfekt. 
  • Planet der Affen: Revolution schafft eine glaubwürdige und zum Teil bedrückende Atmosphäre, die sich durch einen unglaublichen Detailreichtum in der Ausgestaltung der Sets auszeichnet. San Francisco ist verweist, die Straßen aufgerissen, überall wachsen Pflanzen aus den Gebäuden und wenn dann eine Horde bewaffneter Affen durch die Straßen zieht, ist die Bedrohung perfekt.  

Schwächen

  • Wie bereits im Vorgänger geht am Ende alles recht schnell und das ein oder andere Problem wird einfach übergangen. Hier hätte man durch ein paar zusätzliche Minuten zur glaubhafteren Einführung der Kampfhandlungen und der Übernahme des Postens noch mehr Tiefe und Dramatik erzeugen können. 
  • Darüber hinaus hat der Film keine nennenswerten weiteren Schwächen. 

Infos

OT Dawn of the Planet of the Apes

Genre Science Fiction

Regie Matt Reeves

Land USA

Jahr 2014

Länge 130 Min.

FSK ab 12

Darsteller

Andy Serkins, Jason Clarke, Gary Oldman, Keri Russell, Toby Kebbell, Kodi Smith-McPee, u.a.


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