Kritik der MovieGuardians

SPIDER-MAN: HOMECOMING


Handlung

Plakat Spider-Man: Homecoming
Copyright: Sony Pictures

Nachdem Peter Parker (Tom Holland) Iron Man im Kampf gegen Captain America zu Seite stand, erwartet Tony Stark (Robert Downey Jr.), das Peter sich bedeckt hält und erstmal kleine Verbrechen in der Nachbarschaft bekämpft. Dabei entdeckt er die Machenschaften von Adrian Toomes (Michael Keaton), der sein Geld damit verdient, illegal Waffen aus der Technologie zu verkaufen, die beim Angriff auf New York 2012 auf der Erde zurückgeblieben ist. Peter glaubt ihn aufhalten zu können, gerät dabei aber schnell an seine Grenzen...


Bewertung MovieShield

Bewertung: 10/10 Punkte

10 Meisterwerk | 9 überragend | 8 sehr gut | 7 gut | 6 hat was | 5 Durchschnitt | 4 für Fans | 3 schwach | 2 schlecht | 1 sehr schlecht

Fazit

Spider-Man: Homecoming ist der beste Spider-Man-Film seit Spider-Man 2. Sehr unterhaltsam, in gewohnter Marvel Qualität umgesetzt, aber ohne die Qualitäten eines Iron Man oder Return of the First Avenger. 


Kritik im Detail

Stärken

  • Tom Holland als Peter Parker / Spider-Man ist überragend. Er spielt mit Witz und Ironie und überzeugt dabei in den ruhigeren Momenten wie auch in den Action-Szenen
  • Der Film ist stark in das Marvel Cinematic Universe integriert. Es gibt wahnsinnig viele Querverweise zu den anderen Elementen im MCU und der Auftakt des Films, quasi eine Handydoku der Ereignisse in Civil War, macht großen Spaß
  • Die Action ist solide und sehr gut gemacht, denkwürdige Szenen oder gar etwas wirklich neues gibt es aber nicht
  • Insgesamt hat der Film eine sehr heitere Note und kann vom Stil her mit Ant-Man verglichen werden

Schwächen

  • Die Story ist oberflächlich, hat kaum überraschende Wendungen und ist der von Spider-Man (2002) bei der Konstellation der Figuren erstaunlich ähnlich
  • Dabei erreicht der Film aber nie dessen Tiefe und Peter Parkers Charakter wird nicht so fein und differenziert gezeichnet
  • Die Story bleibt stets vorhersehbar und baut nur selten einen starken Spannungsbogen auf
  • Der neue Anzug wirkt wie eine Stoffversion von Stark´s Iron-Man Anzug, insgesamt hängt Spider-Man stark von Tony Stark ab
  • Die Love-Story zu Liz ist sehr flach erzählt und kein Vergleich zu der zwischen Peter und Mary Jane in der Spider-Man Trilogie aus den 0er Jahren
  • Michael Keaton ist als "The Vulture" verschwendet. Sein Charakter bleibt eindimensional, ohne Motiv und ohne wirklich starke Szene. Schade! 

Infos

OT Spider-Man: Homecoming

Genre Comic, Action

Regie Jon Watts

Land USA

Jahr 2017

Länge 134 Min.

FSK ab 12

Darsteller

Tom Holland, Michael Keaton, Robert Downey Jr., Jon Favreau, Jacob Batalon, Marisa Tomei, u.a.


Kommentare

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Kommentare: 2
  • #1

    Franziska-t (Donnerstag, 27 Juli 2017 07:47)

    Insgesamt hat mich SPIDERMAN: HOMECOMING eher enttäuscht. Zumindest im Vergleich zu anderen Marvelfilmen. Glücklicherweise wurde auf den klassischen "Peter wird von der Spinne gebissen"-Plot verzichtet, allerdings schafft es der Film nicht Peters Motivation und Charakter klar herauszuarbeiten.

  • #2

    MovieGuardian (Donnerstag, 27 Juli 2017 20:51)

    Hallo Franziska-t,

    ich kann Dir in Deinen Punkten nur zustimmen. Wobei ich die "Spinnen-Beiß-Geschichte" eher etwas vermisst habe. Als Charakter wird Spider-Man etwas zu lasch eingeführt finde ich.

    Viele Grüße
    Thorben