Kritik der MovieGuardians

VALERIAN - DIE STADT DER TAUSEND PLANETEN


Handlung

Im Jahr 2020 hat die Menschheit begonnen eine Weltraumstation zu bauen. Über die Jahre wuchs die Station immer weiter, Aliens siedelten sich an und die Station musste irgendwann den Orbit der Erde verlassen, weil sie durch ihr Gewicht zu einer Bedrohung wurde. Im 28. Jahrhundert leben 30 Millionen Lebewesen aus mehreren tausend Rassen in der Stadt. Als die Regierung eine riesige Strahlungszone in der Stadt entdeckt, bei dessen Untersuchung viele Soldaten verschwunden sind, beauftragen sie die Agenten Major Valerian (Dane DeHaan) und Laureline (Cara Delevingne) damit, die Vorkommnisse zu untersuchen...

Bewertung MovieShield

Bewertung: 7/10 Punkte

10 Meisterwerk | 9 überragend | 8 sehr gut | 7 gut | 6 hat was | 5 Durchschnitt | 4 für Fans | 3 schwach | 2 schlecht | 1 sehr schlecht

Fazit

Endlich mal ein hochwertiger Sci-Fi Film aus Europa, danke Luc. Valerian ist ein einziges Fest für Sinne. Der Film strotzt nur so vor atemberaubenden Sets, Ideen und Liebe zum Detail. Bei der Story muss man aber leider deutliche Abstriche in Kauf nehmen. Sci-Fi Fans und Liebhaber des visuellen sei der Film wärmsten empfohlen. Dafür wurde die große Leinwand erfunden. 


Kritik im Detail

Stärken

  • Der Film sieht atemberaubend gut aus. Die Stadt Alpha hat so viele Details und Facetten, das man sie unmöglich beim ersten Mal sehen erfassen kann 
  • Die Stadt wird dabei von unzähligen Rassen bevölkert, die alle am Leben der Stadt teilnehmen und ihre ganz eigene Welt haben
  • Dadurch wird eine starke Atmosphäre geschaffen, die den Zuschauer voll einnimmt
  • Die beiden Hauptdarsteller machen ihre Sache sehr gut und taugen absolut als Sympathieträger. Der Kniff mit dem Heiratsantrag zu beginn des Film, der sich bis zum Ende durchzieht, ist recht clever gemacht und schafft Bindung
  • Einige Ideen, wie ein Markt der in zwei Dimensionen existiert, sind wirklich cool und machen Spaß
  • Rihanna hat eine atemberaubend gute Tanzszene mit absolut cooler Musik und einem schrägen Ethan Hawk als Barbesitzer
  • Zum Ende baut der Film dann doch noch Dramatik und etwas Spannung auf und verlässt so die Regionen eines reinen Jugendfilms

Schwächen

  • Die Story ist flach, und ohne spannende Wendungen oder Konflikte und ziemlich vorhersehbar
  • Einen richtigen Antagonisten gibt es eigentlich nicht und auch echte Bedrohungen für die beiden Agenten sind kaum vorhanden
  • Wenn es mal ernst wird, ist das ganze dann auch schnell erledigt
  • Leider dient die Stadt mit ihrer enormen Vielseitigkeit nur als Kulisse. Die Besonderheiten haben im Grunde keinen direkten Einfluss auf die Handlung

Infos

OT Valerian and the City of a Thousand Planets

Genre Science-Fiction

Regie Luc Besson

Land Frankreich

Jahr 2017

Länge 138 Min.

FSK ab 12

Darsteller

Dane DeHaan, Cara Delevingne, Clive Owen, Sam Spurell, Rhianna, Ethan Hawk, u.a.


Kommentare

Kommentar schreiben

Kommentare: 0