Kritik der MovieGuardians

WONDER WOMAN


Handlung

Auf der einsamen und von der Außenwelt geschützten Paradiesinsel Themyscira leben die Amazonen unter Königin Hippolyta (Connie Nielsen) und haben nur eine Aufgabe. Sie trainieren jeden Tag und bereiten sich auf die Wiederkehr von Ares, dem Gott des Krieges vor. Als einziges Kind auf der Insel lebt Prinzessin Diana (Gal Gadot), Tochter von Königin Hippolyta. Als eines Tages der englische Pilot Steve (Chris Pine) auf der Flucht vor den Deutschen auf der Insel abstürzt, berichtet er vom 1. Weltkrieg und den vielen Toten, die es zu beklagen gilt. Diana ist sich sicher, dass dies das Werk von Kriegsgott Ares ist und verlässt gemeinsam mit Steve die Insel, um dem Treiben Ares´ ein Ende zu bereiten...

Bewertung MovieShield

Bewertung: 10/10 Punkte

10 Meisterwerk | 9 überragend | 8 sehr gut | 7 gut | 6 hat was | 5 Durchschnitt | 4 für Fans | 3 schwach | 2 schlecht | 1 sehr schlecht

Fazit

Wonder Woman ist die beste DC-Comicverfilmung seit The Dark Knight und macht sehr viel Spaß. Die Story ist rund, die Action ist sehr gut, der Film sieht super aus und zu lachen gibt es auch was. Mit etwas Tiefe hätte der Film ein Meisterwerk werden können.


Kritik im Detail

Stärken

  • Sehr gelungen Einführung in die Welt der Amazonen und das Leben von Prinzessin Diana
  • Die Geschichte ist sehr gut in die Ereignisse des 1. Weltkrieges eingebettet und nutzt diese geschickt, um Diana vor diverse Konflikte zu stellen und als (manchmal sehr naiven) Konterpart zu den Ereignissen zu etablieren
  • Die Konfrontation von Diana mit dem Krieg und der Zivilisation lädt den Zuschauer durchaus zum Nachdenken über die ein oder andere (wenn auch recht simple) Frage von Diana an
  • Der Film sieht hervorragend aus. Die Action-Szenen sind sehr gut gemacht und die Computereffekte sind überwiegend sehr gut. Nur wenn Menschen animiert werden, wird man meist aus der Illusion gerissen
  • Das letzte drittel des Film ist überragend gelungen und hebt die Qualität deutlich an
  • Gal Gadot schafft es, der Figur der Wonder Woman, trotz des eher mäßig gelungenen Outfits und der teilweise naiven Dialoge, Würde und Respekt einzuhauchen

Schwächen

  • Die Kostüme der Amazonen wirken ab und an etwas billig, was den sonst hervorragenden Eindruck etwas trübt
  • Die Kampfszenen im Kriegsgebiet sind sehr schnell abgehandelt und erzeugen nur bedingt Dramatik, was wohl der gewünschten Altersfreigabe geschuldet ist
  • Gerade in der ersten Hälfte des Film werden Dianas Motive nicht immer ganz klar und zum Teil ist ihr Handeln auch etwas fragwürdig. Sie entscheidet sehr schnell was das richtige ist, ohne die fakten zu kennen oder zu hinterfragen
  • Am Ende wird Wonder Woman sehr schnell sehr stark bzw. der Gegner schwach. Da wäre mehr Spannung drin gewesen

Infos

OT Wonder Woman

Genre Comic, Action

Regie Patty Jenkins

Land USA

Jahr 2017

Länge 141 Min.

FSK ab 12

Darsteller

Gal Gadot, Chris Pine, Connie Nielsen, Danny Huston, David Thewlis, Robin Wright, u.a.


Kommentare

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Kommentare: 1
  • #1

    franziska-t (Mittwoch, 26 Juli 2017 14:41)

    Ich muss euch widersprechen, denn mir ging es genau umgekehrt. Die erste Hälfte fand ich nachvollziehbar, die zweite Hälfte war einfach nur wildes Gekloppe und ich fand Dianas Verhalten immer weniger nachvollziehbar. Insgesamt war es aber ein toller Film.