Kritik mit dem MovieShield


Unsere Bewertung im Detail

In den meisten Publikationen wird die Qualität eines Films in  einer Kritik in reiner Textform oder in Form einer einfachen Bewertungsskala vorgenommen. Wenn die Texte gut geschrieben sind, enthalten Sie alle notwendigen Informationen, um sich über den Film zu informieren. Dies zwingt jedoch dazu, sich den Text durchzulesen und zum Teil auch zu Interpretieren. Dies kann bei guten Texten sehr viel Spaß machen und gibt einem ein gutes Gefühl für den Film. Der Leser muss aber auch recht viel Zeit investieren um sich ein Bild darüber zu machen, ob er gerade Lust auf diesen Film hat oder nicht. Nicht immer ist die Zeit und Muße dazu vorhanden. Wir möchten daher einen anderen Weg gehen und dem Leser mit wenig Text auf einen Blick die relevanten Informationen geben, die er für eine Entscheidung braucht. Es soll schnell gehen, aber fundiert sein. 

 

Um das zu gewährleisten, haben wir unser Bewertungsschema in 10 Bewertungskriterien untergliedert, welche die Facetten eines Films abbilden sollen. Diese werden für jeden Film einzeln bewertet und in eine grafisch übersichtliche Form, dem MovieShield, gebracht. Ergänzt wird das Moviel Shield durch eine prägnantes Fazit.

 

Wer sich detaillierter informieren möchte, findet zu jedem Film kurz und knapp die positiven und negativen Aspekte in Stichpunkten. So kann der Leser sich schnell über den Film informieren und entscheiden, ob er gerade Lust auf den Film hat oder nicht. Diese haben wir ans Ende gelegt, falls jemand keine Detailinformationen möchte. 

 

Am Ende vergeben wir eine Gesamtnote um die Qualität des Films als Ganzes zu beurteilen. Diese Wertung hängt nicht direkt mit der Bewertung der einzelnen Kriterien zusammen. Die Gesamtwertung kann aber nicht höher sein als die höchste und nicht niedriger sein als die niedrigste Einzelwertung.

 

Unsere 10er Skala

Wir nutzen für die Bewertung eine 10er Skala, da wir der Meinung sind, nur so der Komplexität eines Films gerecht werden zu können und die feinen Qualitätsunterschiede auch in der Wertung ausdrücken zu können. 

10 Meisterwerk
9   hervorragend
8   sehr gut
7   gut
6   hat was

 

5  durchschnittlich

4  nur für echte Fans

3  schwach

2  schlecht

1  sehr schlecht


Unser Bewertungsschema - Das MovieShield

Wir visualisieren die Bewertung des Films in einem Kreisschema, dem MovieShield. Das MovieShield ist unser wichtigstes Werkzeug  und soll Sie sprichwörtlich davor beschützen, sich den falschen Film anzusehen. Hier kann der Leser auf einen Blick erkennen, in welchen Kategorien der Film überzeugt, auch wenn die Gesamtnote vielleicht nicht so gut ist. Die Farben bedeuten:


Die Kriterien erklärt

Qualität der Story

Aufbau der Story

Mit diesem Kriterium bewerten wir den Kern des Film, die Story. Bewertungspunkte sind u.a. die Logik der Handlung, die Stärke der Konflikte und auch die Qualität der Dialoge. Dieses Kriterium wird immer bewertet.

 

Anspruch der Story

Eine Story kann sehr gut sein, aber deswegen noch keinen hohen Anspruch mit sich bringen. Darum haben wir diese beiden Punkte getrennt. Bewertungspunkte sind u.a. die Herausforderung für den Zuschauer, die Beantwortung gesellschaftlicher relevanter Fragen oder ein eintretender Lerneffekt. Dieses Kriterium wird immer bewertet.

Bewertung der Intensität

Unter Intensität verstehen wir, wie stark ausgeprägt die verschiedenen Charaktereigenschaften eines Films sind. Diese können je nach Genre in der Bewertung variieren, ein Film muss nicht alle Eigenschaften aufweisen. Entscheidend für die Bewertung ist, ob das jeweilige Kriterium ein Stilmittel des Films ist.

 

Spannung / Grusel / Angst

Spannung soll den Zuschauer fesseln und dafür sorgen, dass er mit fiebert und sich geistig in den Film voll hinein versetzt. In Horrorfilmen wird das Element meist genutzt, um regelrecht Angst zu erzeugen. Bewertungskriterien sind u.a. die Unvorhersehbarkeit der Story, die beim Zuschauer erzeugte Spannung, und die Motivation die Fragen des Films geistig zu beantworten. 

 

Action

Action dient dazu sowohl zu Unterhalten als auch Spannung zu erzeugen. Die Spanne reicht von einfachen Stunts über Verfolgungsjagten bis hin zu großen Weltraumschlachten. Bewertungskriterien sind u.a. die Anzahl an Actionelementen, die Qualität der Umsetzung und die Notwendigkeit für die Story.

 

Humor

Humor soll den Zuschauer zum Lachen bringen. Dabei spielt es keine Rolle ob es Slapstick, derber Stammtischhumor oder feine Ironie ist. Bewertungskriterien sind u.a. die Anzahl und Intensität der Lacher, die Qualität des Humors und die Notwendigkeit für die Story.

 

Romantik / Gefühl / Erotik

Romantik soll dem Zuschauer ein wohliges Gefühl der Wärme geben. Er soll sich mit den Charakteren mitfreuen und mitleiden, wenn diese eine Beziehung zueinander aufbauen. Manche Filme machen den Zuschauer eher traurig oder nachdenklich und wieder andere setzten die Erotik stärker in den Mittelpunkt. Bewertungskriterien sind u.a. die beim Zuschauer erzeugte emotionale Teilnahme, die Qualität der Umsetzung und die Notwendigkeit für die Story.

Bewertung der Umsetzung

Visuelle Umsetzung

Die Visuelle Umsetzung ist das, was der Zuschauer wirklich sieht. Sie fängt das geschehen ein und transportiert es zum Zuschauer. Bewertungskriterien sind u.a. die Kameraarbeit, die Ausstattung des Films (Kostüme, Requisiten,...), die Sets und das Licht.

 

Effekte

Wir grenzen die (Computer)-Effekte in der Bewertung bewusst von der Visuellen Umsetzung ab, da diese aus unserer Sicht ein eigener sehr wichtiger Bestandteil eines Films sind. Bewertungskriterien sind u.a. der Realismus der Effekte, das Zusammenspiel zwischen Realfilm und Effekten sowie die Notwendigkeit für die Story.

 

Akustische Umsetzung

Ein Film ohne Ton und Musik ist kaum vorstellbar. Der Ton ist erheblich für ein realistisches Gefühl verantwortlich und die Musik führt häufig erst zu der gewünschten emotionalen Reaktion des Zuschauers. Bewertungskriterien sind u.a. Unterstützung der Filmsituation durch Musik, Facettenreichtum der Filmmusik sowie der Realismus der Toneffekte.

 

Qualität der Darstellung

Häufig steht und fällt die Qualität eines Films mit den Darstellern. Sie müssen das, was der Charakter gerade denkt und fühlt so auf die Leinwand bringen, das der Zuschauer es versteht und glaubt. Bewertungskriterien sind u.a. die Authenzität , die Vielseitigkeit und die Überzeugungskraft der Darstellung.